Letzte News…

23.01.2012 14:55

Sanitätsdienst reagiert: Nach Kritik an PTBS-Zahlen wird die Statistik geändert

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr hat auf die Kritik an den verwirrenden PTBS-Zahlen reagiert und zur offiziellen Statistik der Bundeswehr nun einen erklärenden Satz hinzugefügt: Im Jahr 2011 gab zwar 922 PTBS-Fälle, aber als Neuerkrankungen werden nur 194 registriert.

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20.01.2012 11:33

Trauriger Rekord: Bundeswehr meldet neuen Höchststand an Traumatisierten

Der Sanitätsdienst der Bundeswehr meldet für das Jahr 2011 einen erheblichen Anstieg an traumatisierten Soldatinnen und Soldaten: 922 Betroffene haben sich demnach wegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) nach einem Auslandseinsatz in einem Bundeswehrkrankenhaus behandeln lassen, 26% mehr als noch ein Jahr zuvor. Die DKOF betont, dass diese Zahlen nicht die Realität wiedergeben.

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07.01.2012 17:35

Weihnachten und Silvester für Betroffene: DKOF hilft auch über die Feiertage

Erstmals hat die DKOF zum Jahreswechsel eine Alternative zum depressiven Alleine-Sein angeboten: Gegen die dunkle Jahreszeit - gegen das Alleine-Sein - gemeinsam und unbeschwert die Feiertage verbringen. Wir haben für Kinder von Betroffenen Geschenke gesponsort und die Silvesternacht gemeinsam gestaltet.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Andreas Timmermann-Levanas, Oberstleutnant a.D.
A. Timmermann-Levanas

die Mitarbeiter der "Deutschen Kriegsopferfürsorge" begrüßen Sie herzlich!

Wir wurden selbst als Soldaten im Ausland eingesetzt und haben dort unsere eigenen Erfahrungen gemacht. Wir haben überlebt, aber auch Kameraden verloren. Einige von uns sind selbst am Körper oder der Seele verwundet worden.

Nach unserer Rückkehr aus dem Einsatz mussten viele von uns feststellen, dass trotz aller vorhandenen Gesetze, Fürsorgemaßnahmen und Beratungsstellen, der Leidensweg für die Betroffenen weiter geht. Keiner ist für einen zuständig, keiner hilft beim Umgang mit Ämtern und Behörden. Viele Kameraden verlieren nach dem Einsatz durch das Ausscheiden aus dem Dienst nicht nur ihr soziales Umfeld, sondern zusätzlich ihren Beruf und ihre finanzielle Lebensgrundlage.

Daher haben wir eine Organisation gegründet, um diesen Kameraden zu helfen. Die "Deutsche Kriegsopferfürsorge" steht den Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite.

Seit Ende 2009 haben wir uns bereits in zahlreichen Fällen sehr erfolgreich für die "vergessenen" Kameraden und Veteranen eingesetzt. Wir helfen durch Beratung und Betreuung auf dem Weg durch den Dschungel der Bürokratie, wenn es um Anerkennung von Beschädigungen geht, helfen bei der Auswahl von Therapeuten und Juristen und setzten uns für jeden Einzelnen in seinem Interesse ein. Wir betreuen zahlreiche Kameraden aus verschiedenen Einsatzländern und arbeiten mit Fachanwälten und Versorgungsämtern in ganz Deutschland zusammen.

Falls Sie selbst zu den Hilfesuchenden gehören, so zögern Sie nicht länger. Sprechen Sie mit uns, Sie sind nicht allein!

Mit den besten Wünschen für Sie persönlich

Ihr

Andreas Timmermann-Levanas
Leiter der Deutschen Kriegsopferfürsorge

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